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Ölpflanzen
 

Fast alle Pflanzen enthalten Fette und Öle. Die Menge variiert sehr stark und reicht von Spuren bis über 70 %. Damit ein Pflanzenbestandteil in größerem Umfang zur Gewinnung von Ölen und Fetten genutzt wird, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Zum einen muss der Fett-/Ölgehalt einen wirtschaftlich ausbeutbaren Mindestgehalt erreichen und zum anderen muss die Pflanze für einen (großflächigen) kultivierten Anbau geeignet sein. Ausnahmen gibt es nur, wenn das Öl einmalige Eigenschaften hat und es keine andere Quelle gibt.

 
Differenzierung der Ölpflanzen
 

Bei den pflanzlichen Fetten und Ölen wird unterschieden zwischen: 

    Fruchtfleischöle und -fette und
    Samenöle und -fette

Zu den Samenölen und -fetten zählen Sojaöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Leinöl, Palmkernfett. Unter den Fruchtfleischölen dominiert das Palmöl, das vor allem in tropischen Ländern (z.B. Malaysia) hergestellt wird.

 
Innovationsprodukt Pflanzenöle
 
Pflanzenöle werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt – als Nahrungsmittel, Kosmetikrohstoff, als Grunstoff in der chemischen Industrie und eben auch als Kraftstoff. 

Pflanzenölkraftstoff wird oft mit Rapsöl gleichgesetzt. Es gibt aber noch zahlreiche andere Ölpflanzen, deren Öl als Kraftstoff genutzt werden könnte. Pflanzenöle unterscheiden sich voneinander und nicht jedes Pflanzenöl ist gleich gut als Kraftstoff geeignet. Das Öl der Jatropha-Pflanze zum Beispiel, ist bei unseren Temperaturen fast fest und deshalb bei uns als Kraftstoff ungeeignet. Andere Pflanzenöle wie zum Beispiel das Öl von Sonnenblumen oder Leindotter sind dem Rapsöl in wichtigen Kraftstoffeigenschaften sehr ähnlich. Darüber hinaus sind viele Ölpflanzen auf ihre Kraftstofftauglichkeit noch nicht untersucht worden.
 
Vorsprung durch NAWAROs
 

Die Ausweitung des Ölpflanzen-Anbaus zu Energiezwecken bietet ganz klare Vorteile. 

    Die endlichen, fossilen Erdölreserven werden geschont und damit die Importabhängigkeit von diesen Ressourcen verringert.

    Der bei der Ölgewinnung anfallende Rapskuchen leistet einen spürbaren Beitrag zu einem höheren Selbstversorgungsgrad bei Eiweißfuttermitteln. Auf ausländisches GVO-Soja kann vollständig verzichtet werden und somit die Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes eingedämmt werden.

    Durch die Produktion- und Absatzmöglichkeiten in neuen, innovativen Märkten können die ländlichen Strukturen gesichert werden. Arbeitsplätze sowie neue Einkommensquellen vor allem im ländlichen Raum werden geschaffen.

    Nicht zuletzt profitiert die Umwelt! Denn bei der Verbrennung von Pflanzenölen wird nur soviel CO2 in die Atmosphäre freigesetzt, wie die Pflanze ein Jahr zuvor im Rahmen der Photosynthese gespeichert hat. Im Gegensatz dazu gelangen bei der Verbrennung von fossilen Kraftstoffen riesige Mengen an zusätzlichem CO2 in die Atmosphäre, was wiederum den Treibhauseffekt verstärkt.

 










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