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Von Biokraftstoffen zum Erdöl und zurück
 

Die ersten Kraftstoffe der automobilen Gesellschaft waren Biokraftstoffe. So betrieb Otto Diesel seinen Motor mit Pflanzenöl und Tran, Ottomotoren wurden mit Alkohol aus der Apotheke gespeist. Auch die ersten der legendären Ford T Modelle liefen auf Alkohol, einem Treibstoff, der nach Hennry Ford von den Feldern und Wegrändern gewonnen werden konnte.
Aber diese Erfinder waren ihrer Zeit um ein Jahrhundert voraus.

Die Gewinnung von Kraftstoffen aus landwirtschaftlichen Produkten war zur damaligen Zeit unmöglich. Die in der Zeit der Industrialisierung stetig wachsende Bevölkerung mußte ernährt werden. Im Vordergrund der landwirtschaftlichen Produktion stand die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichend Nahrungsmittel, Überschüsse für den non-food-Sektor waren nicht vorhanden.
So war damals Erdöl und dessen Produkte eine Möglichkeit, Motoren zu befeuern, ohne das wertvolle Gut Nahrungsmittel verwenden zu müssen.

Große Entwicklungsschritte im Bereich der Agrarwissenschaft, vorallem der Ertragssteigerung, Züchtung und Dünghung, wurden auch erst Anfang des 19. Jahrhunderts gemacht und erst mitte des 20. Jahrhunderts, nach zwei von Hunger begleiteten Weltkriegen, war die Landwirtschaft duch eine fortschreitende Mechanisierung und gezielten Einsatz von neuen Sorten und Dünger in der Lage, die Bevölkerung zu Ernähren und sogar Überschüsse zu Produzieren. 

Aus dem wertvollen Gut wurde eine billige Massenwahre, deren Produktion mehr kostete, als sie einbrachte. Durch falsche Agrarpolitik auf nationaler und europäische Ebene produzierte die Landwirtschaft Mitte der 80er Jahre gewaltige Überschüsse, die damals als Butterberge, Rindfleischberge und Milchseen bekannt waren. Die hohen Ausgaben für die Überprodiktion führten 1992, im Rahmen einer Agrarreform, zu Zwangsstillegungen, um die Überproduktion in den Griff zu bekommen.
Diese Stillegungen und der Ertragsanstieg ermöglichen heutzutage die Bereitstellung von Fläche für Energiepflanzen, ohne die Versorgungssicherheit mit Naghrung aufgeben zu müssen.
Vielmehr bieten Rapsöl und Bioethanol den Landwirten eine Möglichkeit, Märkte außerhalb des Lebensmittelsektors zu erschließen und somit evtl. einen zum unabhängigen Wirtschaften ausreichenden Marktpreis zu erlangen.

 










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