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Brasilien im XXI. Jahrhundert
 

Das Bild Brasiliens in Europa, sei es in den Medien oder innerhalb der „intellektuellen Prägestempel“, ist geformt aus den Assoziationen „Kaffee, Copacabana, Karneval, Samba, Mulatas, Indios, Amazonas-Urwald und Rodung“, welche für das Land genauso repräsentativ sind wie eine Trachtengruppe für Bayern oder eine Karnevalssitzung für das Ruhrgebiet.

Dieser kontinentale Staat, in der Neuzeit entdeckt durch Cabral bereits im Jahre 1500, wurde geprägt durch die portugiesisch-spanische Erschließung, die jedoch anders verlief, als die erst 150 Jahre danach einsetzende Kolonisierung Nordamerikas: 

    Das Idee der „Weltmonarchie“ des Deutschen Kaisers Karl V, „in dessen Reich die Sonne nicht unterging“ war verstrickt in europäisch-mittelalterlich-territoriale und kosmopolitisch-neuzeitlich-religiöse Auseinandersetzungen, für deren Finanzierung das Gold („el Dorado“) und das Silber („Potosi“) Latein-Amerikas eingesetzt wurde, sodass deren Ausbeutung den Vorrang vor einer planerischen Erschließung des Landes erhielt.

    Diese begann erst im XVII. Jahrhundert über den „Jesuitischen Gottesstaat“, mit gewaltigen „Reduktionen“ zum Schutz der Indianerstämme, begleitet von der „Mestizierungs-Politik“ des Gouverneurs Cabeza del Vaca (welche sich grundsätzlich von der Landnahme deutsch-irisch-skandinavischer Einwanderer in den heutigen USA und Kanada unterschied), gefolgt von einer starken deutsch-italienischen Imigration im XIX. und XX. Jahrhundert, die vom Süden her den Staat landwirtschaftlich erschloss.

Das Jahr 1823 beeinflußt bis heute die wirtschaftspolitischen Strukturen Brasiliens: 

    Die Umwandlung der feudalen Verwaltungs- und Nießbrauchrechte der enormen „Capitanien“ in territorialen Eigenbesitz der Großen Familien im Tausch um die Kaiserkrone des portugiesischen Kronprinzen Dom Pedro I (woraus das Problem des Großgrundbesitzes entsprang, welches in den USA und Kanada von Anfang an durch Kleinparzellierungen vermieden wurde).
     
    Die „Monroe-Doktrin“ des damaligen nord-amerikanischen Präsidenten James Monroe („Amerika den Amerikanern“), durch welche der Einfluss Europas auf dem amerikanischen Kontinent im Laufe des XIX. Jahrhunderts ausgeschaltet und die Vorherrschaft der USA im Sinne eines materilistisch-imperialistischen Systems aufgebaut wurde, das den enormen natürlichen Reichtum Brasiliens, Uruguays und Argentiniens, etc. bis heute abschöpfte.

Die Definition Brasiliens während der ÖKO-92 als „Arabien und Kornkammer des XXI. Jahrhunderts“, basiert auf der Verfügbarkeit riesiger, potentiell produktiver Landflächen unter besten Klimabedingungen im Süden, im Zentrum und im Nordosten des Landes. Deren wirtschaftliche Nutzung zur Gewinnung der Biotreibstoffe und Nahrungsmittel einer „Pos-Petroleums-Gesellschaft“ (festgeschrieben bereits in der ÖKO-92 für die Zeit ab 2020) würde den Siedlungsdruck auf das für landwirtschaftliche Zwecke gänzlich ungeeignete Amazonas-Gebiet (aufgrund seiner geringen Standortproduktivität nach Wegnahme der Baum-Schutzdecke) eliminieren und als größte Süßwasser- und Sauerstoff-Reserve der Welt bewahren.

 










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