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Progama Terra Viva - Lebende Erde
 



Das Programm "Lebende Erde" wurde idealisiert während der ÖKO-92 als wirtschaftspolitisches Programm zur Errichtung integrierter und autarker Produktionszentren innerhalb der heliotropischen Kreisläufe!





 
Eine "Brcke" zwischen Deutschland und Brasilien
 
    Die Idealisierung eines Transferweges von Technologien, Kapital und politischer Unterstützung zwischen beiden Ländern basierte auf der Überzeugung des brasilianischen Umweltministers während der ÖKO-92, Dr. Josef Lutzenberger, dass die prognostizierten und notwendigen globalen Struktureränderungen sich in Brasilien auf zwei Hauptfundamente stützen müssen:

    • Die Einführung heliotropischer Produktionsstrukturen im Süden, im Zentrum und im Nordosten Brasiliens, um die Ertragssituation der Böden und Betriebe zu verbessern und damit die internen Armutswanderungen abzubauen („Der beste Schutz für den Amazonas ist, wenn keiner mehr dort hinzuziehen braucht um eine neue Lebenschance zu suchen“).
    • Der Aufbau ökologischer Projekte im Amazonasgebiet zur Nutzung der biozönotischen Varianz des Tropenwaldes als Vermögen der Menschheit („Einen Hektar Urwald abzuschlagen ist etwa so, als wenn man einen Saal der Bayerischen Staatsbibliothek verbrennen würde, ohne die Bücher gelesen zu haben“).

    Konfrontiert mit der Indiferenz der politischen Führung Brasiliens während und nach der ÖKO-92, entschied sich der damalige Präsident der Brasilianischen Bischofskonferenz (CNBB), Erzbischof Dom Luciano Mendes de Almeida, das PROGRAMA TERRA VIVA persönlich zu leiten und gründete hierzu, im Jahre 1994, die Stiftung PROAGRAR unter Verwaltung der CTR, wobei Herr Bernhard Eckner bis zum Jahre 2001 als persönlich Bevollmächtigter Dom Lucianos handelte und mit diesem die nachfolgenden Arbeiten realisierte: 

    • Nationalisierung, u.a., der Technologien einer mechanischen Pflanzenölpresse (patentiert im Jahre 2000), eines Aditivs zur Nutzung von Pflanzenölen in angepassten Motoren, und photovoltaischen Halbleiterzellen aus Zuckerrohr-alkohol (1994 – 1996).
    • Aufbau eines Forschungszentrums in Rio de Janeiro, zweier Fabriken zur Herstellung von Pflanzenölpressen in den Staaten Rondonia und Goias sowie eines Bürozentrums in Brasilia (1996 – 2000).
    • Errichtung von 58 Klein-Industrien zur lokalen Herstellung von Futter, Dünger und Treibstoffölen in landwirtschaftlichen Schulen von 15 Staaten Brasilien, finanziert über die Stiftung der Banco do Brasil, das Landwirtschafts- und das Arbeitsministerium sowie über die INCRA (1997 – 2000).
    • Erarbeitung der Studien und detaillierten Kostenberechnungen zu „Agroindustriellen Industriezentren“ mit je 12 integrierten Klein-Anlagen innerhalb heliotropischer Produktions-Zyklen, verbunden mit den Planungen des Ministeriums für Landreform zum Aufbau von 1.614 derartiger Zentren in Siedlungsgenossenschaften der INCRA in 12 Staaten (1999 – 2002).
    • Im Jahre 2001 Genehmigung des Finanzministers zum Umtausch von gespendeten brasilianischen Schultiteln bis zur Höhe von 10 Milliarden US-$ zur Finanzierung dieser und weiterer Vorhaben über regionale „Revolving Investment Funds“ bei einer Gegenleistung Brasiliens von 100 Millionen US-$, deren Antrag jedoch im Dezember 2001 vom Parlament nach heftiger Diskussion abgelehnt wurde.

 
 

Zeitungsartikel Goias CNBB


Erzbischof Dom Luciano Mendes de Almeida und Bernhard Louis Eckner bei der Unterzeichnung des Staatsvertrages mit dem Gouverneur Marconi Perillo des Staates Goiàs.

 
Die Widerstnde gegen das PROGRAMA TERRA VIVA in den neunziger Jahren
 

Die auf einen Zeitraum von 25 Jahren angelegte Realisierung des Programms fand sich blockiert (zunehmend mit seinen vorzeigbaren Erfolgen) von vier, teilweise konträren, Strömungen:

    Die „progressive“ (linksorientierte) Linie der Brasilianischen Bischofskonferenz, welche damals jegliche Zusammenarbeit mit den Regierungsstellen und Regierungsvertretern ablehnte (aus dieser Zeit resultiert, z.B., auch das Zusammenwirken katholischer Priester mit der kolumbianischen „Befreiungsarmee“ FARC), in dem Programm einen geschickt angelegten Versuch sah, „den Virus des Kapitalismus in die Köpfe armer brasilianischer Bauern zu verpflanzen“ (Bischof Dom Antonio Passamai – Rondonia im Jahre 1998) und zusammen mit den „Landlosen“ eine veränderte staatliche Struktur anstrebte.

    Die großbürgerlichen, oligarchen und freimaurerischen Kreise, die (nach anfänglich positiver Einstellung) ihrerseits die Gefahr einer „katholischen Armutsbewegung“ sahen (im Jahr 2000 war das „MOVIMENTO TERRA VIVA“ als Basisstruktur des Programms gegründet worden, mit Dom Luciano als Präsidenten und Herrn Bernhard Eckner als Vize-Präsidenten) und deren Profilierung verhindern wollten.
    Historisch ist hierbei anzumerken, dass die beiden Großväter des damaligen Staatspräsidenten Fernando Henrique Cardoso sowie des Gründers der größten Mediengruppe GLOBO (heute „Time-Warner“), Roberto Marinho, als Führer des französischen „Gross-Orients“ bei der Absetzung des letzten brasilianischen Kaisers Dom Pedro II (aus der Familie Braganza-Orleans) im Jahre 1889 dessen Hinrichtung forderten (gemäß des Schicksals des Habsburgers Maximilan I von Mexiko im Jahre 1867), wobei dieser jedoch dann, zusammen mit dem persönlichen Berater des Kaisers und Großvater Dom Lucianos, dem Grafen Candido Mendes de Almeida, nach Paris exiliert wurde (Dom Luciano kehrte als jesuitischer Professor für Philosophie der Universität Löwen und der Gregoriana in Rom nach Brasilien zurück und machte, zusammen mit den Strukturen der Stiftung und privaten Universität „Candido Mendes“, kein Hehl aus seinen staatspolitischen Grundsätzen).

    Die Regierung des Präsidenten Cardoso, welcher in seiner neo-liberalen (nach den USA orientierten) Politik jegliche nationale Diskussion des Vertrages der ÖKO-92 zu verhindern wusste und die internationalen Monopolstrukturen der Energiewirtschaft sowie des „Agro-Business“ förderte (die inneren Diskussionen über das Verhältnis zur Regierung führten, nach der Niederlage im Parlament, zum schrittweisen Ausscheiden des schwer erkrankten Dom Luciano, der sich dann bis zu seinem Tod im Jahre 2006 jeglicher politischer Aktivität enthielt).

    Die Unternehmen der Petroleumstrukturen, denen es ab 1984 gelungen war, das brasilianische Alkohol-Programm in ihr Energie-Monopol einzubeziehen (innerhalb Brasiliens darf Treibstoff-Alkohol nur an die PETROBRAS verkauft werden) und die in der breitflächigen „Demokratisierung heliotropischer Energieträger“ eine Gefahr für ihre langfristigen Interessen erblickten.

 
Die Chancen des PROGAMA TERRA VIVA in der aktuellen Situation
 

Innerhalb des veränderten internationalen Szenarios, mit stärkerer Sensibilisierung und Enscheidungsbildung der mittelständischen und intelektuellen Kreise als in den zurückliegenden 90er Jahren, ergeben sich auch in Brasilien neue und fundierte Ansatzpunkte für eine Wiederaufnahme der damals vorgesehenen Aktivitäten:

    Angefacht durch das Biodiesel-Programm von 2004 des Präsidenten „Lula“ zieht sich durch alle Schichten der brasilianischen Bevölkerung eine breite Diskussion über alternative Energieträger und deren Auswirkungen auf die Kosten- und Gewinnsituation der Landwirtschaft, speziell unter dem Gesichtspunkt des Exportes von Bio-Treibstoffen.

    Die publizistisch breit gefächerte Information über das Interesse internationaler Finanzgruppen (allen voran „Microsoft“) an der Investition in Produktions-Strukturen für den Export enormer Mengen von Alkohol und Treibstofföl aus Brasilien, sowie über die Möglichkeit des globalen Verkaufes von „Karbon-Krediten“ (die amerikanische Gesellschaft „AgCert“ realisierte in den letzten drei Jahren in Brasilien, mit über „Karbon-Kredite“ zurückzuführenden Weltbankkrediten von US-$ 540 Millionen, die Errichtung von, derzeit, 659 Großanlagen zur Biogasgewinnung aus Schweinegülle), bietet eine positive Grundlage für die Erarbeitung von alternativen Projektlinien unter Einbeziehung der mittelständischen und unternehmerischen Kreise.

    Unter den jüngeren und einflussreichen Politikern ragen zwei Persönlichkeiten hervor:

    • Der wiedergewählte Ministerpräsident des Staates Minas Gerais, Aecio Neves (Neffe des ehemaligen konservativen Primas der katholischen Kirche sowie des ersten demokratisch gewählten Präsidenten Brasiliens nach der Militär-Diktatur), der als der zukünftige Präsident des Landes angesehen wird und in seinem Staat bereits ein „Programm zur Demokratisierung von Treibstoffölen“ einführte.
    • Der wiedergewählte Ministerpräsident des Staates Mato Grosso, Blairo Maggi (der weltweit größte Produzent und Exporteur von Soja), welcher seit Jahren, mit Staatsgeldern, Weltbankkrediten und Unternehmer-Investitionen, die weitere export-technische Öffnung des Mato Grosso (über die Anden) nach dem Pazifik und (über den Amazonas) nach Europa und den USA vorbereitet.

    Die vorliegenden Studien der Universitäten (allen voran der Universität von Vicosa) überzeugen nunmehr weite Kreise vom Potential der zur Verfügung stehenden Flächen für den Anbau von Energieträgern und für die gleichzeitige Produktion von Nahrungsmitteln:

    • Gemäß der nachfolgenden Rahmendaten könnten (in 25 Jahren) allein auf den 90 Millionen Hektar an heute ertragsschwachen Weideflächen (neben der Steigerung an Fleisch und Milch) über 270 Milliarden Liter Treibstofföl gewonnen werden.
    • Die 10 Millionen Hektar Weideland einzig des Staates Minas Gerais würden dann mit 30 Milliarden Litern den angestrebten, verringerten Verbrauch von Dieselkraftstoffen in Deutschland sicherstellen (26,9 Milliarden Liter in 2020).

 
Die Modellprojekte des Jahres 2007
 

In Zusammenarbeit mit dem INSTITUTO BRASIL (Vereinbarung mit der CTR vom 15.01.2007) der Universität von Vicosa – Minas Gerais (der größten und international renomiertesten landwirtschaftlichen Universität Brasiliens) konnten die beiden, nachfolgend beschriebenen, Modellprojekte entwickelt werden:

    Das Projekt im Staat Mato Grosso do Sul basiert auf einer seit 1998 problemlos mit Sonnenblumen funktionierenden Pflanzenölpresse der CTR in einer Siedlungs-genossenschaft im Süden von Campo Grande – Mato Grosso do Sul, umfasst inzwischen 140 „Assentamentos“ mit über 25.000 Familien auf 590.000 Hektar Land (im Mittel 25 Hektar pro Familie) und wurde im Jahre 2006 seitens INCRA und Banco do Brasil bei folgender Methodologie genehmigt:

    • Freigabe, seit Oktober 2006, von Krediten zum Anbau von Sonnenblumen, Erdnüssen und Pinhao Manso auf den derzeitigen Anbauflächen sowie den Weideflächen der Milchrinder mit der Zielsetzung der Verbesserung der Bodenstrukturen, der Intensivierung der Milchproduktion über Mastfutter sowie der Verfügbarkeit von Speise- und Treibstoffölen.
    • Finanzierung der Errichtung von 140 Klein-Anlagen, in den Jahren 2007 und 2008, zum mechanischen Entzug von Pflanzenölen aus jährlich 450.000 Tonnen Rohmaterial (mit einer maximalen Ölproduktion von 135.000 Tonnen pro Jahr), im kalkulierten Gesamtwert von € 4,8 Millionen für die Pressen sowie von € 7,4 Millionen für die periphären Anlagenteile (Silos, Tanks, etc.).
    • Verfügungsstellung eines sich bis 2012 (durch schrittweise Erweiterung der Abpress-Anlagen) aufbauenden Gesamtvolumens von Treibstoffölen aus Pinhao Manso in der Höhe von 400.000 Tonnen pro Jahr, welche (nach heutigen Daten) zu einem Preis FOB Rotterdam von € 0,4469 pro Liter exportiert werden sollen.

    Das Projekt im Staat Minas Gerais entwickelte sich aus dem Angebot einer namhaften Milchkooperative südlich von Belo Horizonte, deren Mitglieder über insgesamt 73.000 Hektar Weideland verfügen (von denen mehr als 50.000 Hektar stark degradiert sind) und eine langjährige Zusammenarbeit mit einem europäischen Ölimporteur anstreben:

    • Die Kooperative stellt, grundbuchlich abgesichert, für 25 Jahre das Land zur Doppelnutzung als Weide und Anbaufläche für Pinhao Manso dem Importeur zur Verfügung und ermöglicht somit die Freigabe eines Kredites durch diesen zur Anpflanzung der Kultur und zum Aufbau von vier dezentralisierten Anlagen für den Entzug von 100.000 Tonnen Treibstofföl pro Jahr.
    • Der Kredit, der sich innerhalb von vier Jahren schrittweise auf eine Summe von € 20,2 Millionen aufbaut, wird (gemäss den vorliegenden Berechnungen) bereits bis Ende des sechsten Jahres durch Zahlungen und/oder Ölexporten seitens der Kooperative zurückgeführt.
    • Ab diesem Zeitpunkt bezahlt der Importeur für weitere 20 Jahre nur 50 % des jeweiligen Marktwertes für Treibstofföle FOB Rotterdam, was einem derzeitigen Preis von € 0,2650 pro Liter und somit heute einer Ersparnis von € 29,1 Millionen pro Jahr beim Import der jährlich 100.000 Tonnen entsprechen würde.

 
Die Realisierung der derzeitigen Vorhaben
 

Die hierzu notwendigen Technologien 

    Die mechanische Kaltabpressung von Pflanzenölen, in Brasilien zur Gänze verdrängt durch den chemischen Entzug (mit Hexan), ist vertreten durch die seit dem Jahr 2000 patentierte Presse der CTR mit einer Kapazität von 100 kg bis 300 kg (in Abhängigkeit des Rohmaterials) sowie durch einige kleinere Hersteller, deren Mini-Pressen in den letzten Jahren auf den Markt kamen.

    Für die vorgenannten Projekte erscheint eine Aktualisierung der aus dem Anfang der 90er Jahre stammenden CTR-Technologie und/oder der Transfer einer neuen Presse mit höheren Kapazitäten wünschenswert, wobei die gesamten Verfahrensschritte bei unterschiedlichem Pressgut zu beachten sind, um die in Europa notwendige Qualität des Treibstofföls zu gewährleisten.

    Die Umbausätze zu verschiedenen Dieselmotoren für den Einsatz von gefiltertem und aditiviertem Pflanzenöl, unter Ansatz, dass fast die Hälfte aller in Brasilien im Einsatz befindlichen Dieselmotoren noch die Vorkammer mit indirekter Einspritzung besitzen, deren Anpassung preisgünstiger für den Besitzer erfolgen kann.

    Die umfangreichen Tests und Vorführungen seitens der CTR in den 90er Jahren bestätigten die Funktionsfähigkeit dieser Technologieschiene, welche sich jedoch psychologisch und praktisch nunmehr gegen die staatlich priorisierte Veresterungs-Technologie durchsetzen muss, da insbesondere der Landwirt ja einen Ausfall von Maschinen während der Anbau- oder Ernteperioden fürchtet. 

    Die Gewinnung von Kälteenergie aus der Abwärme von mit Pflanzenöl betriebenen Blockheizkraftwerken würde speziell für die Besitzer von Milchfarmen im Rahmen der Projekte einen bedeutsamen technologischen Fortschritt bedeuten, da von den weit entfernten Höfen nur alle zwei oder drei Tage die Milch eingesammelt wird, mit der Notwendigkeit der Installierung von modernen Kühlanlagen, welche während dieses Zeitraums das Produkt bei 8 ° C stabilisieren.

    Mangels elektrischer Energie werden dabei die meisten dieser Kühlanlagen über spezielle Diesel-Generatoren gespeist, wobei die Betriebskosten nur aus dem Treibstoff bereits bei € 0,18 pro Kilowattstunde liegen (€ 0,70 pro Liter Diesel : 3,8 kwh pro Liter im Schnitt bei älteren Motoren), mit der praktischen Erfahrung, dass Amortisation, Wartung und Energieverbrauch dieser Kühlanlagen den Gewinn des Produzenten fast zur Gänze kompensieren.

 
Die praktische Bereitstellung dieser Technologien
 
    Der Import von Equipments für Test- und Demonstrationszwecke ist frei unter der Maßgabe, dass nach spätestens 90 Tagen (mit Verlängerungsmöglichkeit für weitere 90 Tage) das eingeführte Teil wieder retourniert wird, oder die Importsteuer auf den Wert des Gerätes zum Zeitpunkt der Einfuhr erlegt wird. 

    Der Import von Technischen Geräten unterliegt der Aufsicht der Einfuhrbehörden und einer Verzollung von 67 % auf den Kaufpreis, wobei diese Steuer nur dann gesenkt werden kann, wenn der Nachweis erbracht werden konnte, dass ein vergleichbares Produkt nicht auf dem brasilianischen Markt angeboten wird.

    Die traditionellen protektionistischen Strukturen Brasiliens erleichtern die Einflussnahme nationaler Hersteller zur Erschwerung des Imports von Produkten, die in vergleichbarer Qualität bereits von ihnen angeboten werden.

    Die Nationalisierung von Technologien wird, im Gegenzug, großzügig unterstützt, insbesondere derzeit alle Transfers von Equipments im Rahmen des Pflanzenöl-Programms, sodass der CTR folgendes Angebot über die Regierung des Staates Minas Gerais vorliegt:

    • Kostenfreie Besitzübertragung (Schenkung) eines Industriegeländes im Großraum von Belo Horizonte im Wert von € 750.000,00, wobei dieses dann als Banksicherheit für einen Kredit zur Errichtung einer Fertigungs- und/oder Montageeinheit genutzt werden kann (für den Anfang wurde eine anzumietende Halle in derselben Region angeboten, bis der Übertragungsprozess realisiert und der erste Fabrikteil errichtet wurde).
    Befreiung von den staatlichen Steuern (derzeit 17 %) auf 10 Jahre für die Herstellung von Geräten im Rahmen der Pflanzenölaktivitäten, sowie verbilligter Einkauf von Stahl, etc. bei den diesbezüglichen Fabriken im Staat Minas Gerais (z.B. Mannesmann, Belgo Mineiro.) zur Verringerung des Verkaufpreises der jeweiligen Anlagen.
    Steuerfreiheit für den Export von Pflanzenölen sowie Begünstigungen für den Export anderer landwirtschaftlicher Endprodukte aus Pflanzenöl-Projekten (biologische Dünger- und Futtermittel, Milchpulver, Fleisch, etc.)
    Finanzierung von Projekten mit Siedlungsgemeinschaften der INCRA über die Mittel des PRONAF bei Mitwirkung des Staates Minas Gerais (wie im Falle des Modell-Projekts im Mato Grosso do Sul).

    In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass jeder ausländische Bürger im Falle eines ofiziellen Transfers von mindestens € 50.000,00 als Kapital einer brasilianischen Gesellschaft (wobei ein brasilianischer Partner immer die Kapitalmehrheit halten muss) automatisch die unbefristete Aufenthaltsgenehmigung erhält, um somit seine Beteiligung an der unternehmerischen Führung des Betriebes in Brasilien zu gewährleisten.

 
Mobil sem Fossil
 

Das hinsichtlich des Anbaus der Kulturen bereits angelaufene Projekt im Staat Mato Grosso do Sul soll gemäss des nachfolgenden Zeitplanes in die Phase des Aufbaus der Ölpressanlagen übergehen: 

    Wichtigstes Datum ist dabei der 16. April 2007, für welchen eine Zusammenkunft aller Präsidenten der 140 Genossenschaften unter Führung der INCRA und der Banco do Brasil vorgesehen ist.
    Bei diesem Treffen soll diejenige Ölpresse, welche dann dem Gesamtprojekt zugrunde liegen soll, (noch einmal) vorgestellt und mit den jeweiligen geplanten Kulturen getestet werden, um die jeweiligen „break-even-points“ zwischen Rotation und Entzugsefizienz ermitteln zu können.
    Anzustreben wäre, eine neue und stärkere Ölpresse eines deutschen Herstellers vorzustellen und zu testen mit dem Ziel der Gewinnung einer Pflanzenölqualität welche die Direktnutzung als Treibstoff nach DIN V 51605 in angepassten Motoren erlaubt.
    Vor der geplanten Unterzeichnung der ersten Kauf- und Verkaufsverträge mit den priorisierten Genossenschaften muss jedoch die brasilianische juristische Person als zukünftiger Hersteller der vorgestellten Presse sich bei der Banco do Brasil eintragen lassen, was voraussetzt, dass sich die Bank vom Vorhandensein einer technischen Struktur in Brasilien zur Montage der (dritt-)gefertigten Teile (sei es durch deutsche oder brasilianische Firmen) überzeugt hat, wobei diese Struktur dann auch den Service und die Technische Assistenz gewährleisten muss. 
    Nach Eintragung bei der Bank werden die Beträge aus den abgeschlossenen Kauf- und Verkaufsverträgen direkt an den Hersteller freigegeben (nicht an die Kooperative). 
    Gemäss des Zeitplanes sollen 70 Anlagen, mit einer Gesamtkapazität von 30.000 kg Rohmaterial pro Stunde, noch bis zum Beginn der nächsten Ernte im Februar 2008 und die restlichen Anlagen bis Februar 2009 errichtet werden.

Auch für das Projekt in Minas Gerais ist die Definition der endgültigen Pflanzenölpresse die wichtigste Voraussetzung für eine Weiterführung der Verhandlungen:

    Zwischen dem interessierten Ölimporteur einerseits sowie der Milchkooperative und der Universität von Vicosa andererseits, müsste, als ersten Schritt, die Erarbeitung der „Technisch-Wirtschaftlichen Studie zum Anbau der ersten 5.000 Hektar mit Pinhao Manso“ definiert werden. 
    Die weiteren Schritte ergeben sich dann aus dem vorgeschlagenen Procedere dieser Ausarbeitung, für deren Erstellung ein Zeitraum von 90 Tagen anzusetzen wäre.
 










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