Home | Impressum 
                            
Potenziale der Elektromobilität ? Stand: Berlin, 19. September 2008
 

Aus dem Sachstand und Eckpunkte zum «Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität» 

    Klimaschutz:
    Elektromobilität kann einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor leisten.

    Der PKW-Verkehr verursacht ca. 14 % der Emissionen des für den Treibhauseffekt verantwortlichen Gases CO2 in Deutschland. In der Energiebilanz (well to wheel) sind elektrische Antriebe im Vergleich zum Verbrennungsmotor bereits beim heutigen Kraftwerksmix effizienter und können damit zu einer Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen. Erhebliche Klimavorteile werden aber erst dann erreicht, wenn der Strom aus anderen Quellen als den fossilen Energieträgern stammt. 


    Sicherung der Energieversorgung:
    Fahren mit elektrischem Strom kann unsere Abhängigkeit vom Öl vermindern.

    Die Elektromobilität ermöglicht eine breitere Diversifizierung der für die Mobilität eingesetzten Primärenergieträger. Neben der damit erreichbaren Reduzierung der Abhängigkeit vom Erdöl, eröffnet sich damit vor allem auch der Zugang zu dem gesamten Spektrum der erneuerbaren Energien. 


    Ausbau des Technologie- und Industriestandortes:
    Deutschland kann zum Leitmarkt für Elektromobilität werden und der deutschen Wirtschaft einen neuen Innovationsschub bringen.

    Die Automobilindustrie ist eine der wichtigsten Exportbranchen der deutschen Wirtschaft. Die Fahrzeuge deutscher Hersteller werden weltweit als innovativ, sicher und zuverlässig geschätzt. Strategische Kooperation bei der Elektrifizierung des Antriebsstrangs mit den traditionell gut aufgestellten deutschen Automobilzulieferern könnte einen erheblichen Innovationsschub für die deutsche Automobilindustrie bewirken, der die gesamte Volkswirtschaft stärkt. 


    Verringerung lokaler Emission:
    Elektrofahrzeuge können die Städte von Schadstoffen, Feinstaub und Lärm befreien und so die Lebensqualität steigern.

    Das Mikroklima der Innenstädte und Ballungsräume ist heute durch verkehrsbedingte Emissionen von Abgasen, Feinstaub und Lärm stark beeinträchtigt. Sowohl der Bedarf nach Maßnahmen zur Minderung von Lärm- und Feinstaubemissionen in solchen Ballungsräumen, wie auch der zunehmende Wettbewerb von Gemeinden und Regionen als nachhaltige Lebens- und Arbeitsräume, beschleunigen die Bereitschaft zu einer emissionsfreien Mobilität im städtischen Raum. Eine Elekrifizierung des gewerblichen Flotten- und Verteilerverkehrs (z.B. Müllabfuhr, Stadtreinigung) bietet zusätzliches Potential, lokale Emissionen zu reduzieren. 


    Fahrzeuge in das Stromnetz integrieren:
    Batteriefahrzeuge tragen zur Verbesserung der Effizienz der Netze bei und fördern den Ausbau der erneuerbaren Energien.

    Die intelligente Nutzung der Batterien von Elektrofahrzeugen als Stromspeicher bietet die Möglichkeit die Gesamteffizienz der Stromversorgung zu erhöhen. Dies geschieht über eine verbesserte Deckung von Bedarfsspitzen bei Spitzenlasten und über die Bereitstellung von Regelenergie. Aber auch die Erhöhung des Anteils gesicherter Leistung aus erneuerbaren Energien durch Zwischenspeicherung vermindert ungünstige Fluktuationseffekte und wirkt sich fördern auf deren weiteren Ausbau aus. Durch eine künftige Netzintegration von Elektrofahrzeugen als Anbieter von Regelenergie kann auch eine Erhöhung der Effizienz konventioneller Kraftwerke erreicht und damit auch zur Reduktion des Verbrauchs fossiler Energieträger beigetragen werden. Die damit verbundene Reduzierung der Batterielebensdauer ist dem gegenüberzustellen.


    Neue Mobilität:
    Elektrofahrzeuge können ein Baustein für intelligente und multimodale Mobilitätskonzepte der Zukunft sein.


    Die Formen heutiger Mobilität werden sich verändern. Sie werden vielfältiger, individueller und besser an moderne Stadtbilder und fortschrittliche Mobilitätskonzepte angepasst werden. Elektrofahrzeuge werden dazu beitragen, die Lebensqualität vor allem in Ballungsräumen deutlich zu erhöhen. Nicht zuletzt werden die emotionalen Faktoren des Autofahrens zur Akzeptanz der Elektromobilität beitragen. 

 










Mobil ohne Fossil, Mobil ohne Fossil e.V., mof, mof e.V. Marcus Reichenberg, Henrietta Lorko, Prof. Dr. Schrimpff, NAWAROs, NAWARO, nachwachsende Rohstoffe, Energiespeicher, flüssige Energiespeicher, Nachhaltigkeit, Mobilität, Kraftstoff, Treibstoffe, biogene Treibstoffe, biogene Kraftstoffe, Weihenstephan, Weihenstephaner Standard, Qualitätsmerkmal, Viskosität, Feinstaub, Partikelfilter, Umrüstung, Kohlenstoff-Wasserstoff-Kreislauf, Wasserstoff-Kreislauf, biogene Schmierstoffe, Plantomot, Jatropha, Wasserstoff, Brennstoffzelle, Landwirtschaft, Monopolverwaltung, Tankstellenverzeichnis, Ethanol-Tankstelle Ethanoltankstelle Pflanzenöl-Tankstelle Pflanzenöltankstelle Pflanzenöl, Pflanzenölumrüstung, Eintanksystem, Zweitanksystem, Pflanzenölmotor, Biodiesel, Flexi Fuel Initiative Deutschland, Ethanol statt Benzin, FFV, Flexi Fuel, Flexible Fuel Vehicle, Ethanol, Alkohol, Ethanol-Motor, Alkohol-Motor, Ford Focus, Bio-Ethanol, Bioethanol, Methanol, Biomethanol, Bio-Methanol, E85, E-85, Brennerei, Energiesteuergesetz, Verfassungsklage, Biokraftstoffberatung
Partner